Erfolgsmessung - der Klout Score

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Das Analysewerkzeug Klout Score wertet öffentlich zugängliche Daten aus und gibt einen stichprobenartigen Einblick in die vernetzte Welt der Kurznachrichten von Twitter. Dabei handelt es sich um eine Situations-Analyse (Screening) um den Einfluss in der sozialen Community zu messen.

Beim Klout Score wird eine Punktzahl von 1-100 für einen Twitter-Sender berechnet, je höher die Zahl desto einflussreicher ist der Versender. Dazu werden bei Facebook (Hintergrund) und Twitter über 30 Faktoren erhoben, die in folgenden Messgrößen zusammen gefasst werden:

  1. "wahre Reichweite" (True Reach),
  2. "Wahrscheinlichkeit der Verstärkung" (Amplification Probability) und
  3. "Netzwerk-Einfluss" (Network Influence).

Dabei werden folgende Leitfragen bei den Messgrößen bearbeitet:

  1. "Wahre Reichweite": Wie groß ist die Anzahl der Gefolgsleute (Follower) bei Twitter (bereinigt um inaktive Nutzer/-innen und Spammer/-innen)?
    Es fließen insgesamt 11 Faktoren ein.
  2. "Wahrscheinlichkeit der Verstärkung": Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beitrag eine Antwort oder den Beginn einer Diskussion bewirkt?
    Es fließen insgesamt 8 Faktoren ein.
  3. "Netzwerk-Einfluss": Wie groß ist der gesamte Einfluss des aufgebauten Netzwerkes?
    Es fließen insgesamt 11 Faktoren ein.

Beispiel MTV:

Am 01. Februar 2011 betrug der Score 83.

83 ist der Score von MTV im Januar 2011

Klout erstellt auch eine Einfluß-Matrix, wobei jedem Feld bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden:

Matrix, wo der Schwerpunkt auf Kreieren liegt. Außerdem ist MTV eine Berühmtheit (Celebrity).

So kann eingeschätzt werden, welche Bedeutung die Person(en) hinter einen Twitter-Konto durch die Anstrengungen erreicht haben.

Die Klout Score kann generell zu Vergleichen mit den Aktivitäten anderer Twitterer herangezogen werden.


Warum ich dies blogge?

Der ähnliche Pagerank von Google ist ein guter Einstieg für Diskussionen über den Erfolg eines Web-Auftritts (auch wenn die Bedeutung für das Suchmaschinenranking wegen über zweihundert anderer Faktoren gering ist).

Für die Evaluation sozialer Medien wie Twitter und Facebook bieten solche Zahlen und Auswertungen eine Grundlage für die Bewertung der eigenen bzw. fremden Anstrengungen. Zu berücksichtigen ist dabei, das es sich nur um eine Zeitaufnahme handelt.